Dicke Heroin-Fische ins Wiener Netz gegangen

(Wien, im September 2011) Mit einer Verzögerung von einem Monat wurde von der Wiener Polizei (LKA Wien) heute bekannt gegeben, dass bereits Ende August 2011 zwei dicke Fische im Sektor Heroinhandel in der Hauptstadt ins Netz gegangen sind.

Es handelt sich dabei nach Strukturermittlungen des Landeskriminalamtes Wien (Gruppe Beigelbeck / Leitung Major Berger) um den exjugoslawischen Dealer Dejan B. (38) und den Komplizen Mila P. (30). Dejan B. gilt als Kopf des Drogensyndikats, das mit großen Mengen von Heroin „zumindest seit Juni 2011“ in Wien aktiv gewesen war.

1.7 Kilo Heroin, 35.000 Euro Bargeld beschlagnahmt

Dejan B. wurde Ende August 2011 in seiner Wohnung in Wien-Hietzung (13. Wiener Bezirk) festgenommen. Dort wurden 35.000 Euro Bargeld (Drogengeld) beschlagnahmt, sowie eine Pistole und einen Revolver. Beide Waffen waren „geladen und entsichert“. Der Revolver lag griffbereit am Nachtkasterl. In der Wohnung fanden sich auch typische Suchtgift-Utensilien wie digitale Feinwaage und Verpackungsmaterial. Außerdem eine „Heroinpresse“ und eine Küchenmaschine, die zum Abrühren und Strecken der Drogen zum Einsatz kam.

In der Folge wurde im September 2011 Komplize Milan P. festgenommen. In drei „Bunkerwohnungen“ wurden 1.7 Kilo Heroin und 21 Kilo „Streckmittel“ beschlagnahmt.

Bei Streckung im „Verhältnis 1:1“ wäre der Straßenverkaufswert 1.7 Mio. Euro gewesen. Derzeit sucht die Polizei im Junkimilieu Abnehmer des Duos. Die Ermittlungen sind also „im Gange“ während die beiden Heroindealer in der JA Wien-Josefstadt einsitzen und auf ein Strafverfahren nach § 28 SMG warten.

Marcus J. Oswald (Ressort: Schlag gegen Dealer, Heroin)

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