Drogen-Affäre bei Grünen – Cannabis-Vorwurf

(Wien, im September 2010) Eine Drogen-Affäre erschüttert die grüne Partei im Wiener Parlament. Wie die „Kronen Zeitung“ aus gut unterrichteten Kreisen weiss und am 19. September 2010 (S. 10 und 11) auch berichtet, wurde eine Mitarbeiterin der viertgrößten Parlamentspartei von der Poilzei dabei überführt, wie sie in ihrem niederösterreichischen Garten eine Marihuana-Zucht betrieb.

Im hohen Norden

Das Haus steht im gut von der Großstadt abgeschiedenen Waldviertel, wo die alleinerziehende Mutter lebt. Im bürgerlichen Beruf ist sie Büroleiterin der Grünen für „Menschenrechte und Sicherheit“. Die Partei tritt seit jeher für die Legalisierung von „weichen Drogen“ ein. Die „Grüne“ will die Stauden nur für den Eigenbedarf gezogen haben. Eine Weitergabe, die strafbar wäre, bestreitet sie.

Nur für Eigenbarf

Die „Kronen Zeitung“ hat ihren Vorgesetzten Peter Pilz befragt, was er nun zu tun gedenke. Der sagt zur großen Boulevard-Zeitung am 19. September 2010: „Das ist völlig unakzeptabel“. Gekündigt wurde die Frau dennoch nicht. Eine „eidesstattliche Erklärung“ rettete ihr den Kopf, in der sie festhielt, dass sie keinen Cannabis-Handel betrieben hätte. Sie bekommt eine zweite Chance, aber die Stauden wurden von der Polizei umgeschnitten.

Marcus J. Oswald (Ressort: Cannabis)

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